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leckere Apfelberliner

Mach was Leckeres
Zubereitungszeit 30 Minuten
Ruhezeit 2 Stunden
Gesamtzeit 2 Stunden 30 Minuten
Portionen 15 Stück

Zutaten
  

für den Teig:

  • 60 g Butter
  • 250 ml Milch
  • 60 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 17 g Hefe
  • 1 Ei
  • 500 g Mehl Weizen 405 oder Dinkel 630

für den Belag:

  • 5 kleine Äpfel
  • 1 P. Vanillezucker
  • etwas Zitronensaft optional
  • 1 TL Zimt optional
  • 700 ml Frittierfett (Pflanzenöl)
  • Zimt und Zucker zum Wälzen

Anleitungen
 

den Teig vorbereiten:

  • die Butter und die Milch zusammen kurz in der Mikrowelle oder im Topf lauwarm erwärmen (die Milch darf nicht heiß sein, sonst stirbt die Hefe)
  • 500 g Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde in den Teig drücken
  • die Hefe in die Mulde bröckeln, eine Prise Zucker und einen Schluck von der lauwarmen Milch dazuschütten
  • die Hefe mit einer Gabel vorsichtig in der lauwarmen Milch auflösen
  • die restlichen Zutaten dazugeben und alle Zutaten zu einem einheitlichen Teig verkneten (mit der Hand oder in einer Küchenmaschine)
  • den Teig an einem warmen Ort abgedeckt bis zu 2 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat

die Füllung vorbereiten:

  • die Äpfel schälen und würfeln
  • die Apfelstücke mit Vanillezucker, Zimt und optional Zitronensaft vermischen

die Apfelberliner fertigstellen:

  • aus dem Teig die Luft ausstoßen und dann auf der bemehlten Arbeitsplatte oder Backmatte etwa 1 cm dick und viereckig ausrollen (etwas länger als breit)
  • die Apfelmasse auf dem Teig verteilen
  • die Apfelstücke mit der Hand leicht andrücken
  • den Teig von der längeren Seite her aufrollen
  • etwa 2,5 bis 3 cm dicke Scheiben abschneiden
  • diese auf einer bemehlten Fläche mit Abstand ablegen
  • die Teiglinge abdecken und etwa 30 Minuten gehen lassen, bis der Teig deutlich aufgegangen ist

im Fett ausbacken:

  • etwa 1 Liter Frittierfett oder neutrales Öl auf 170°C in einem mittelgroßen Gefäß erhitzen
  • maximal 2 Apfelberliner ins heiße Fett geben, damit das Fett nicht zu sehr abkühlt
  • bei uns war das etwa Stufe 7/9 auf dem Herd
  • die Apfelberliner haben bei uns 60-90 Sekunden pro Seite gebraucht, bevor sie gewendet werden konnten
  • ich habe die Temperatur mithilfe eines Bratenthermometers im Auge behalten
  • die Apfelberliner auf einem Teller mit 2 Blättern Küchenpapier abtropfen lassen
  • die Apfelberliner noch warm im Zimt-Zucker wälzen

Notizen

Tipps zum Frittieren: Damit dir das Frittieren zu Hause sicher und stressfrei gelingt, ist die Wahl des richtigen Fettes entscheidend. Greife am besten zu einem geschmacksneutralen Pflanzenöl wie raffiniertem Rapsöl, Sonnenblumenöl oder festem Pflanzenfett, da diese hoch erhitzbar sind und den feinen Apfelgeschmack nicht überdecken. Der wichtigste Punkt für ein perfektes Ergebnis ist die Temperatur, die idealerweise konstant bei etwa 170 bis 175 Grad liegen sollte, damit sich der Teig nicht unnötig mit Fett vollsaugt. Falls du keine Fritteuse oder einen Multikocher mit Frittier-Funktion besitzt, hilft dir ein einfaches Küchenthermometer oder der bewährte Holzlöffel-Trick: Halte den Stiel eines Holzkochlöffels ins Fett – sobald kleine Bläschen daran aufsteigen, ist die Temperatur perfekt. Gib den Berlinern im Topf genug Platz zum "Schwimmen" und frittiere immer nur wenige Stück gleichzeitig, damit das Fett nicht zu stark abkühlt.