Lust auf sündhaft leckere Berliner, aber ohne schlechtes Gewissen? Dann sind unsere Apfelberliner aus dem Ofen genau das Richtige für dich! Entdecke das einfache Rezept für himmlisch fluffigen Hefeteig, gefüllt mit einer fruchtigen Apfel-Zimt-Mischung. Einfach zum Reinbeißen!
Springe zum Rezept. Entscheide selber, wie du das Rezept zubereiten möchtest:
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Berliner, Krapfen oder Kreppel? Der Klassiker zur Karnevalszeit
Hach ja, Apfelberliner… Ich liebe sie. Für mich sind sie auf jeden Fall die beste und schmackhafteste Variante des Berliners. Weicher Hefeteig, geschmeidiger Brandteig und saftige Apfelstückchen in süßen Zucker gewälzt… mmmh. Muss ich da noch weiterreden? Diese kleinen, runden Seelenschmeichler sind für mich nicht einfach nur ein Gebäck. Sie sind eine Kindheitserinnerung, der Inbegriff von Gemütlichkeit an einem kalten Wintertag, der Duft, der am Wochenende durchs Haus zieht und alle an den Küchentisch lockt. Ich sehe noch meine Oma vor mir, wie sie mit ihren mehlbestäubten Händen den Teig geknetet hat – mit einer Ruhe und Selbstverständlichkeit, die ich lange bewundert habe. Ihr Geheimnis? Zeit, Geduld und eine extra Portion Liebe. Und genau das wollte ich auch schaffen.
Einen Monat um Karneval herum ist Berlinerzeit! Sie blitzen einem in vielen Varianten entgegen (mit Obst, Pudding, Marmeladenfüllung oder sogar beschwipst) und die Bäckereien sind voll davon… Und das gilt für ganz Deutschland, auch wenn sie überall anders heißen: Krapfen, Pfannkuchen, Kreppel, Fastnachtsküchle oder eben Berliner. Jede Region hat ihre eigene kleine Tradition, ihren eigenen Namen, aber die Liebe zu dem süßen Hefeteiggebäck, die teilen wir alle. Falls du den Berlinern mit Marmeladenfüllung nicht widerstehen kannst, habe ich hier eine super softe Ofenvariante für dich. Sie stehen den in Fett ausgebackenen Berlinern in nichts nach und das lästige, stinkende Frittieren fällt ganz einfach weg.
Meine Tipps: Frittieren ohne Frust
Doch der Weg zu diesem Rezept, zu meinem perfekten Ofen-Apfelberliner, war… steinig. In meiner Versuchsküche wollte es mit uns bis jetzt aber nicht so recht klappen. Eher eine Odyssee als eine Liebesgeschichte! Bis zu diesem Ergebnis habe ich Rezepte rauf und runterprobiert… Mein erster Impuls war natürlich der klassische Weg: das Frittieren. Ich dachte mir, wie schwer kann das schon sein? Tja, ich wurde eines Besseren belehrt. Mein erster Versuch endete in kleinen, dunklen Kugeln, die außen beinahe verbrannt waren, innen aber noch einen rohen Teigkern hatten. Die Öltemperatur – ein wahrer Feind! Allerdings habe ich von meiner Schwiegermutter Hilfe bekommen. Sie ist in der Küche sehr versiert und hat mir gezeigt we man richtig frittiert. Meine Tipps halte ich für dich im Rezept bereit.
Apfelberliner aus dem Airfryer oder Backofen: Die fettarme Alternative
Für alle, die keine Lust auf das Frittieren haben, für die habe ich aber auch eine gute Nachricht: Auch aus dem Airfryer oder dem Backofen lassen sich die Apfelberliner sehen. Die Vision war klar: Ein Gebäck, so fluffig und zart wie das Original, aber ohne die Fett-Tragödie. Aus dem Ofen habe ich viele Varianten getestet. Und dann der große Moment: Ich formte die kleinen Schnecken und legte sie auf das Blech. Als ich die Ofentür öffnete, strömte mir ein Duft entgegen, der alle bisherigen Mühen vergessen ließ: eine warme Wolke aus Hefe, Butter, süßem Apfel und Zimt. Sie waren goldbraun, prall und nicht zu fettig.
Am Besten ist mir folgendes Rezept gelungen: Eine Variante aus dem Ofen, die ich jetzt mit dir backen möchte. Es erspart dir die vielen Fehlversuche. Freue dich auf ein gelingsicheres Rezept, das deine Küche in eine Wohlfühl-Bäckerei verwandelt und dich mit den leckersten, softesten Apfelberlinern belohnt. Keine Frage: Die Apfelberliner aus dem Ofen oder dem Airfryer erinnern eher an saftige Apfelschnecken. Für alle, die viele Apfelberliner auf einmal backen wollen oder den Geruch von Frittiertem nicht mögen, sind diese Ofen-Apfelberliner eine tolle Alternative.

Diese Zutaten brauchst du für die soften Apfelberliner:
Die Zutaten für den perfekten Hefeteig
Das Fundament und strukturelle Rückgrat des gesamten Gebäcks ist das Mehl. Ob feines Weizenmehl oder das leicht kräftigere Dinkelmehl, es liefert durch sein Gluten das Gerüst, das den Teig zusammenhält und ihm erlaubt, aufzugehen und seine Form zu bewahren. Damit aus dem Mehl überhaupt ein Teig werden kann, braucht es die Milch. Sie dient als Hauptflüssigkeit, die das Mehl erst bindungsfähig macht und für einen geschmeidigen Teig sorgt. Ihr Fett- und Zuckergehalt trägt zudem zu einem zarten Teig und einer schönen Bräunung im Ofen bei.
Der eigentliche Motor für die luftige Lockerung ist die Hefe. Als lebendiger Organismus ernährt sie sich vom Zucker und verwandelt diesen in kleine Luftbläschen, die den Teig aufgehen lassen und ihm seine charakteristische, wolkenartige Textur verleihen. Der Zucker dient also nicht nur als Nahrung für die Hefe, sondern sorgt natürlich auch für die angenehme Grundsüße im Teig. Für die besondere aromatische Tiefe und den wohligen Duft ist der Vanillezucker zuständig.
Um den Teig reichhaltiger und saftiger zu machen, kommen Butter und Ei ins Spiel. Die Butter sorgt mit ihrem Fett für einen zarten Schmelz und einen runden Geschmack; sie macht den Teig dehnbar und verhindert, dass er trocken wird. Das Ei ist ein wahrer Multitasker: Es bindet die Zutaten, sein Eigelb steuert zusätzliche Fette, Farbe und Geschmack bei, während das Eiweiß die Struktur festigt.
Das Herzstück: Die saftige Apfelfüllung
Im Herzen des Berliners sorgen die Äpfel für die namensgebende fruchtige, saftige Komponente und einen angenehmen textuellen Kontrast zum weichen Teig. Der hinzugefügte Zucker süßt nicht nur die Frucht, sondern zieht auch etwas Saft aus den Äpfeln, was die Füllung noch aromatischer macht. Das beigemischte Öl ist ein kleiner Trick: Es hilft, die Apfelstückchen geschmeidig zu halten und verleiht ihnen einen dezenten Glanz. Der optionale Zimt agiert hier als perfekter aromatischer Partner zum Apfel und rundet die Füllung geschmacklich ab.
Apfelberliner zubereiten: Im Ofen backen oder frittieren
Da diese Berliner im Ofen gebacken oder in Fett frittiert werden können, gibt es hier verschiedene Zubereitungsmöglichkeiten. Die noch heißen Ofen-Apfelberliner werden großzügig mit flüssiger Butter zum Bestreichen versehen. Diese Butter spendet nicht nur intensiven Geschmack und Saftigkeit, sondern fungiert vor allem als „Klebstoff“ für die Hülle. Die finale Schicht aus Zimt und Zucker zum Wälzen haftet an der warmen Butter und bildet die unverwechselbare, süß-aromatische und leicht knisternde Kruste, die einen Berliner erst zu einem echten Apfelberliner macht. Die frittierte Variante hingegen wird in Pflanzenöl bei etwa 170°C ausgebacken. Von jeder Seite brauchen sie etwa 1:30 min. In einer kleinen Pfanne können etwa 2 Apfelberliner gleichzeitig frittiert werden. Noch sehr warm werden die abgetropten Apfelberliner in der Mischung aus Zimt und Zucker gewälzt. Das macht das charakteristische Apfelberliner-Feeling aus. Entscheide selbst, wie du die Berliner zubereiten willst.

Apfelberliner einfach gemacht:
So gelingt der Hefeteig
Für die Zubereitung der himmlischen Apfelberliner aus dem Ofen beginnst du mit dem Herzstück: einem wunderbar weichen Hefeteig. Dafür wird zunächst die Butter sanft geschmolzen, während parallel die Milch in einem kleinen Topf nur so weit erwärmt wird, bis sie lauwarm ist – die perfekte Wohlfühltemperatur für die Hefe. In die warme Milch bröselst du nun die frische Hefe hinein und gibst den Zucker sowie den Vanillezucker hinzu. Rühre alles gut um, bis sich die Zutaten vollständig aufgelöst haben und die Hefe beginnt, ihre Arbeit aufzunehmen.
In einer großen Schüssel wartet bereits das Mehl. Forme in der Mitte eine kleine Mulde, in die du die lauwarme Hefe-Milch-Mischung gießt. Gib auch das Ei hinzu. Nun werden alle Zutaten von der Mitte aus mit einem Knethaken oder den Händen zu einem glatten, geschmeidigen Teig verarbeitet. Knete ihn so lange kräftig durch, bis er sich elegant vom Schüsselrand löst. Zugedeckt an einem warmen, zugfreien Ort darf der Teig nun ruhen und sein Volumen sichtlich vergrößern.
Fruchtige Apfelfüllung vorbereiten
Während der Teig geht, widmest du dich der fruchtigen Füllung. Die Äpfel werden gewaschen, entkernt und in sehr feine, kleine Würfel geschnitten. Vermische die Apfelstückchen in einer Schüssel mit Zucker und einem Schuss Öl, damit sie schön saftig werden. Wer es besonders aromatisch mag, gibt nun noch eine großzügige Prise Zimt hinzu und vermengt alles gut.
Apfelberliner formen und backen
Sobald der Hefeteig prächtig aufgegangen ist, wird er kurz durchgeknetet und die vorbereitete Apfelmischung sorgfältig untergearbeitet, sodass die Fruchtstückchen gleichmäßig verteilt sind. Aus diesem Teig formst du nun gleichmäßige, runde Kugeln und setzt sie mit etwas Abstand zueinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Nach einer weiteren kurzen Ruhezeit, in der die Berliner nochmals aufgehen können, werden sie im vorgeheizten Ofen goldbraun gebacken, bis ein herrlicher Duft die Küche erfüllt.
Der letzte und entscheidende Schritt folgt sofort nach dem Backen. Wenn du die Apfelberliner im Ofen backst, werden die noch heißen Apfelberliner werden großzügig mit flüssiger Butter bestrichen. Falls du die Apfelberliner in Fett frittierst, fällt dieser Schritt weg. Beide Varianten haben aber gemeinsam, dass die Apfelberliner noch sehr warm in einer Mischung aus Zimt und Zucker gewälzt werden. Am besten schmecken die fertigen Apfelberliner noch leicht warm, wenn der Teig am fluffigsten und die Apfelstückchen am saftigsten sind.

Zubereitung der klassischen, frittierten Apfelberliner:

leckere Apfelberliner
Zutaten
für den Teig:
- 60 g Butter
- 250 ml Milch
- 60 g Zucker
- 1 Prise Salz
- 17 g Hefe
- 1 Ei
- 500 g Mehl Weizen 405 oder Dinkel 630
für den Belag:
- 5 kleine Äpfel
- 1 P. Vanillezucker
- etwas Zitronensaft optional
- 1 TL Zimt optional
- 700 ml Frittierfett (Pflanzenöl)
- Zimt und Zucker zum Wälzen
Anleitungen
den Teig vorbereiten:
- die Butter und die Milch zusammen kurz in der Mikrowelle oder im Topf lauwarm erwärmen (die Milch darf nicht heiß sein, sonst stirbt die Hefe)
- 500 g Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde in den Teig drücken
- die Hefe in die Mulde bröckeln, eine Prise Zucker und einen Schluck von der lauwarmen Milch dazuschütten
- die Hefe mit einer Gabel vorsichtig in der lauwarmen Milch auflösen
- die restlichen Zutaten dazugeben und alle Zutaten zu einem einheitlichen Teig verkneten (mit der Hand oder in einer Küchenmaschine)
- den Teig an einem warmen Ort abgedeckt bis zu 2 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat
die Füllung vorbereiten:
- die Äpfel schälen und würfeln
- die Apfelstücke mit Vanillezucker, Zimt und optional Zitronensaft vermischen
die Apfelberliner fertigstellen:
- aus dem Teig die Luft ausstoßen und dann auf der bemehlten Arbeitsplatte oder Backmatte etwa 1 cm dick und viereckig ausrollen (etwas länger als breit)
- die Apfelmasse auf dem Teig verteilen
- die Apfelstücke mit der Hand leicht andrücken
- den Teig von der längeren Seite her aufrollen
- etwa 2,5 bis 3 cm dicke Scheiben abschneiden
- diese auf einer bemehlten Fläche mit Abstand ablegen
- die Teiglinge abdecken und etwa 30 Minuten gehen lassen, bis der Teig deutlich aufgegangen ist
im Fett ausbacken:
- etwa 1 Liter Frittierfett oder neutrales Öl auf 170°C in einem mittelgroßen Gefäß erhitzen
- maximal 2 Apfelberliner ins heiße Fett geben, damit das Fett nicht zu sehr abkühlt
- bei uns war das etwa Stufe 7/9 auf dem Herd
- die Apfelberliner haben bei uns 60-90 Sekunden pro Seite gebraucht, bevor sie gewendet werden konnten
- ich habe die Temperatur mithilfe eines Bratenthermometers im Auge behalten
- die Apfelberliner auf einem Teller mit 2 Blättern Küchenpapier abtropfen lassen
- die Apfelberliner noch warm im Zimt-Zucker wälzen
Notizen
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FAQ (Frequently Asked Questions):
Welche Apfelsorte eignet sich am besten für die Füllung?
Ideal sind feste, leicht säuerliche Apfelsorten, die beim Backen nicht sofort zu Mus zerfallen. Sorten wie Boskoop, Elstar, Jonagold oder Braeburn sind perfekt. Sie behalten ihren Biss und ihre fruchtige Säure bildet einen wunderbaren Kontrast zum süßen Teig. Meide sehr mürbe oder mehlige Äpfel.
Kann ich den Teig auch am Vortag vorbereiten?
Ja, absolut! Das nennt man „kalte Teigführung“ und macht das Aroma sogar noch besser. Knete den Teig wie im Rezept beschrieben fertig und lege ihn in eine große, abgedeckte Schüssel. Stelle ihn dann über Nacht (ca. 8-12 Stunden) in den Kühlschrank. Am nächsten Tag nimmst du ihn heraus, lässt ihn kurz Zimmertemperatur annehmen, verarbeitest ihn mit den Äpfeln und formst die Berliner. Diese lässt du dann vor dem Backen an einem warmen Ort nochmal gehen.
Hilfe, mein Hefeteig geht nicht auf! Was habe ich falsch gemacht?
Das ist der Klassiker unter den Back-Problemen und hat meist eine einfache Ursache. Möglicherweise war die Milch zu heiß. Hefe ist ein lebender Organismus. Ist die Milch heißer als ca. 40 °C, stirbt die Hefe ab und kann den Teig nicht mehr lockern. Die Flüssigkeit sollte immer nur lauwarm sein. Vielleicht stand der Teig aber auch zu kalt. Hefeteig liebt es warm und gemütlich. Ein zugiger oder kühler Ort verhindert, dass die Hefe aktiv wird. Stelle die Schüssel an einen warmen Ort, z.B. in die Nähe der Heizung oder in den Backofen bei eingeschalteter Lampe (nicht mehr als 35°C).

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Nun zur Zubereitung der Apfelberliner aus dem Ofen oder dem Airfryer:

Apfelberliner aus dem Ofen oder Airfryer
Zutaten
für den Teig:
- 60 g Butter
- 250 ml Milch
- 60 g Zucker
- 1 Prise Salz
- 17 g Hefe
- 1 Ei
- 500 g Mehl
- Weizen 405 oder Dinkel 630
für den Belag:
- 5 kleine Äpfel
- 1 P. Vanillezucker
- etwas Zitronensaft
- optional
- 1 TL Zimt
- optional
- 150 g Butter zum Bestreichen
- Zimt und Zucker zum Wälzen
Anleitungen
den Teig vorbereiten:
- die Butter und die Milch zusammen kurz in der Mikrowelle oder im Topf lauwarm erwärmen (die Milch darf nicht heiß sein, sonst stirbt die Hefe)
- 500 g Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde in den Teig drücken
- die Hefe in die Mulde bröckeln, eine Prise Zucker und einen Schluck von der lauwarmen Milch dazuschütten
- die Hefe mit einer Gabel vorsichtig in der lauwarmen Milch auflösen
- die restlichen Zutaten dazugeben und alle Zutaten zu einem einheitlichen Teig verkneten (mit der Hand oder in einer Küchenmaschine)
- den Teig an einem warmen Ort abgedeckt bis zu 2 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat
die Füllung vorbereiten:
- die Äpfel schälen und würfeln
- die Apfelstücke mit Vanillezucker, Zimt und optional Zitronensaft vermischen
die Apfelberliner fertigstellen:
- aus dem Teig die Luft ausstoßen und dann auf der bemehlten Arbeitsplatte oder Backmatte etwa 1 cm dick und viereckig ausrollen (etwas länger als breit)
- den Teig dünn mit geschmolzener Butter bepinseln (den Rest der Butter brauchen wir später)
- die Apfelmasse auf dem Teig verteilen
- die Apfelstücke mit der Hand leicht andrücken
- den Teig von der längeren Seite her aufrollen
- etwa 2,5 bis 3 cm dicke Scheiben abschneiden
im Ofen:
- diese auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech platzieren und mit flüssiger Butter einpinseln
- bei mir kamen etwa 15 Apfelberliner dabei heraus; ich habe sie mit genug Abstand auf 2 Backblechen verteilt und in 2 Fuhren gebacken
- das Backblech mit einem Tuch abdecken und etwa 30 Minuten gehen lassen (in der Zeit kann man schonmal den Ofen vorheizen)
- die Apfelberliner auf mittlerer Schiene etwa 20 min backen bei:
- Ober-/Unterhitze: 200°C
- Umluft: 180°C
- immer wieder mal einen Blick in den Ofen werfen, da jeder Ofen anders backt (ich habe gewartet, bis sie etwas Farbe bekommen haben)
- die Apfelberliner 2 Mal mit heißer Butter einpinseln, sobald sie aus dem Ofen kommen und die Apfelberliner noch warm im Zimt-Zucker wälzen
- dann mit einem Geschirrtuch zum Abkühlen abdecken, so wird die Kruste schön soft
im Airfryer:
- die 15 abgeschnittenen Apfelberliner auf einer bemehlten Fläche etwa 30 min aufgehen lassen
- den Airfryer mit Backpapier auslegen
- je nach Modell 2-4 Apfelberliner in den Airfryer geben
- mit Butter bepinseln
- Backen bei: 170°C von beiden Seiten 7-8 min backen (nach dem Wenden die Unterseite auch mit Butter einpinseln)
- nach dem Backen heiß mit Butter einpinseln
- noch warm in der Zimt-Zucker-Mischung wenden
- unter einem Tuch abkühlen lassen, so werden sie besonders soft
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FAQ (Frequently Asked Questions):
Welcher Apfel ist der Richtige für meine saftige Füllung?
Für das beste Ergebnis greifst du am besten zu einer festen, knackigen Apfelsorte, die eine leicht säuerliche Note mitbringt. Das Geheimnis ist, dass diese Äpfel beim Backen ihre Form behalten und nicht sofort zu Apfelmus zerfallen. Ihre spritzige Säure ist außerdem der perfekte Gegenspieler zum süßen, weichen Hefeteig – eine traumhafte Kombination! Sorten wie Boskoop, Elstar oder ein fester Jonagold sind eine sichere Bank. Von sehr mehligen Äpfeln solltest du lieber die Finger lassen, die werden in der Füllung schnell matschig.
Kann ich den Teig auch schon am Vortag machen, um Zeit zu sparen?
Ja, und das ist sogar ein echter Geheimtipp für ein noch besseres Aroma und einen entspannten Backtag! Man nennt das „kalte Führung“. Knete den Teig dafür einfach am Abend vorher fertig, packe ihn in eine große Schüssel mit Deckel und stelle ihn direkt in den Kühlschrank. Dort darf er über Nacht langsam gehen, wodurch die Aromen sich wunderbar entfalten können. Am nächsten Tag holst du den kalten Teig heraus, lässt ihn kurz warm werden und verarbeitest ihn dann ganz entspannt weiter. So steht dem spontanen Berliner-Genuss nichts im Weg!
Mein Hefeteig will einfach nicht aufgehen – was ist da los?
Keine Panik, das passiert den Besten und ist das häufigste Problem bei Hefeteig! Meistens ist es einer von zwei kleinen „Gegenspielern“, der deiner Hefe das Leben schwer macht.
Der Hitzeschock: War die Milch vielleicht einen Tick zu heiß? Hefe ist eine kleine Diva und mag es nicht, wenn es über 40 °C warm wird – dann stellt sie beleidigt die Arbeit ein. Ein guter Test: Fühlt sich die Flüssigkeit am Handgelenk angenehm warm an, ist sie perfekt.
Die Kältestarre: Vielleicht war es deinem Teig einfach zu ungemütlich und kalt. Er liebt eine warme Umgebung, um so richtig in die Gänge zu kommen. Dein Rettungsplan: Stell die abgedeckte Schüssel an einen warmen Ort. Super funktioniert die Nähe zur Heizung oder der Backofen bei nur eingeschaltetem Licht. Diese sanfte Wärme wirkt oft Wunder und weckt auch den müdesten Teig wieder auf.

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War klasse…danke für das tolle Rezept
Liebe Renate,
das freut uns wirklich sehr. Danke für dein Feedback!
Liebe Grüße Meike