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fruchtiges Rhabarber-Crumble!

Hier trifft süsses auf saures und es schmeckt einfach himmlisch. Unser leckeres Rhabarber-Crumble. Wie es geht ? Das zeigen wir dir gerne.

Springe zum Rezept. Entscheide selber, wie du das Rezept zubereiten möchtest:

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Crumble in jeglicher Kombination finde ich echt lecker, aber gerade mit säuerlichem Obst ist es besonders gut. Daher bevorzuge ich säuerliche Äpfel, Zwetschgen oder wie jetzt saisonal Rhabarber im Crumble. Ich habe eine große Leidenschaft für Crumble, weil es einfach immer passt. Es ist unfassbar lecker, aber trotzdem schnell gemacht. Auch wenn die Zeit mal knapp ist oder du nach etwas Süßem schmachtest, eignet sich Crumble super, weil es schnell fertig ist. Es passt im Sommer als Frühstück zu etwas erfrischendem Joghurt genauso super wie im Winter als warmes Dessert mit einer Tasse Tee.

Diese Vielseitigkeit ist es, die mich immer wieder in die Küche treibt, um spontan ein paar Zutaten zusammenzuwerfen. Man braucht kein großes Equipment, keine komplizierten Techniken und vor allem keine stundenlange Vorbereitung, bei der man ewig in der Küche steht. Es ist die pure Magie der Einfachheit, die ein Crumble zu einem wahren Seelenschmeichler macht. Wenn der warme Duft von geschmolzener Butter, gebackenem Mehl und leicht karamellisiertem Zucker durch die Wohnung zieht, dann weiß ich, dass der Tag, egal wie stressig er vielleicht war, einen wunderbaren und leckeren Abschluss finden wird. Gerade in unserer heutigen, oft so hektischen Zeit, ist ein unkompliziertes Dessert, das ohne großen Aufwand maximale Gemütlichkeit verspricht, echtes Gold wert.

Ich traue mich nicht mehr so recht Rhabarber als Obst zu bezeichnen, seitdem ich mal herausgefunden habe, dass der gemeine Rhabarber zur Kategorie Gemüse gehört. Sehr interessant, dass wir Gemüse also wie Obst in süßen Speisen verarbeiten. Botanisch gesehen sind es ja eigentlich die kräftigen Stängel einer Staude, die wir da schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Aber ganz ehrlich: Ob nun Obst oder Gemüse, das ist am Ende des Tages für den Genuss auf dem Teller völlig zweitrangig. Geschmacklich gibt aber die Säure des Rhabarbers in Kombination mit dem süßen Teig ein sehr schmackhaftes Duett, das mit einer unschlagbaren Frische besticht.

Wenn man in die weich gebackenen Rhabarberstücke beißt und sich diese herrlich fruchtige, leicht herbe Säure im Mund entfaltet, um direkt im nächsten Moment von der satten, buttrigen Süße der Streusel aufgefangen zu werden, dann ist das ein absolutes Feuerwerk der Aromen. Genau dieser faszinierende Kontrast ist es, der den Rhabarber-Crumble so unwiderstehlich macht. Es ist niemals einfach nur platt süß, sondern hat immer diesen gewissen Charakter, diese kleine, freche Kante, die einen direkt nach dem nächsten Löffel greifen lässt. Die zartrosa bis tiefroten Stangen leuchten schon beim Einkauf so verlockend in den Auslagen, dass ich in der Hochsaison einfach nie daran vorbeigehen kann, ohne gleich ein paar Bündel mit nach Hause zu nehmen.

Ein guter Crumble steht und fällt natürlich mit den Streuseln. Hier darf man absolut keine Kompromisse machen, denn sie sind das knusprige Herzstück des Ganzen. Gute kalte Butter, Zucker – ich mische wahnsinnig gerne weißen mit ein wenig braunem Zucker für eine leichte, rustikale Karamellnote – und natürlich reichlich Mehl. Manchmal knete ich auch noch ein paar kernige Haferflocken, gehackte Nüsse oder gemahlene Mandeln unter den Teig, um die Textur noch spannender und knackiger zu gestalten.

Das Kneten der Streusel ist für mich fast schon eine meditative Angelegenheit in der Küche. Man reibt die kalte Butter mit den trockenen Zutaten zügig zwischen den Fingerspitzen, bis sich kleine und große, unregelmäßige Krümel bilden. Sie dürfen auf gar keinen Fall zu fein oder sandig sein, denn wir wollen ja richtige, greifbare Knusperstücke auf unserem gebackenen „Gemüse“ haben. Wenn diese Streusel dann backen, verschmelzen sie teilweise leicht miteinander, bleiben aber an der Oberfläche herrlich uneben und kross. Dieser Moment, wenn man mit dem Löffel durch die harte, knusprige Kruste sticht und darunter direkt auf den weichen, saftigen, intensiv dampfenden Rhabarber stößt, ist durch nichts auf der Welt zu ersetzen.

Ich habe das Crumble diesmal im Airfryer, der Tefal Easy Fry Oven & Grill, zubereitet. Da ich Crumble für 2 Personen zubereitet habe, passt die kleine Portion auch wunderbar in den Airfryer. Man muss nicht extra den großen Backofen vorheizen, was nicht nur ordentlich Zeit, sondern auch eine Menge Energie spart – ein riesiger Pluspunkt für den schnellen Süßhunger zwischendurch. Aus dem Airfryer schmeckt mir das Crumble besser als in der Cake Factory, das hatte ich nämlich zuerst ausprobiert.

Im Airfryer werden die Streusel deutlich knuspriger und bekommen eine viel intensivere Röstung. Die zirkulierende heiße Luft in der Tefal Easy Fry sorgt nämlich dafür, dass die Feuchtigkeit an der Oberfläche der Streusel blitzschnell verdampft. Das Ergebnis ist ein unfassbarer Crunch, den man so im normalen Ofen oft nur mit viel Mühe, der Grillfunktion und exaktem Timing hinbekommt. Die Hitze umschließt das kleine Förmchen von allen Seiten gleichmäßig, der Rhabarber gart im eigenen Saft sanft vor sich hin und fängt verführerisch an zu blubbern, während die dicke Streuseldecke darüber zu einer goldbraunen, unwiderstehlichen Haube bäckt. Nach nicht einmal zwanzig Minuten piept das Gerät bereits, und man kann das kleine Wunderwerk der schnellen Backkunst vorsichtig herausnehmen. Vorsicht ist hier wirklich geboten, denn die blubbernde Fruchtmasse unter der Kruste ist kochend heiß!

Einige Kombinationen wollte ich mit Rhabarber noch ausprobieren, lass dich überraschen. Rhabarber verträgt sich ja nicht nur grandios mit den klassischen Butterstreuseln pur. Ich träume schon von einem Rhabarber-Erdbeer-Crumble, wo die fruchtige, sommerliche Süße der reifen Erdbeeren die spitze Säure des Rhabarbers etwas abmildert und eine wunderbare, fast schon marmeladige Konsistenz darunter zaubert. Oder wie wäre es mit etwas feingeriebenem frischem Ingwer in der Fruchtmasse, um dem Ganzen eine leicht exotische, wärmende Schärfe zu verleihen, die perfekt an kühleren Abenden passt? Auch ein Hauch von geriebener Tonkabohne, etwas würziger Kardamom oder echtes, aromatisches Vanillemark direkt in den Streuseln eingeknetet, stelle ich mir schlichtweg himmlisch vor.

Bis ich diese Ideen alle in die Tat umsetze, genieße ich jedoch erst einmal meinen puren, unverfälschten Rhabarber-Crumble direkt aus dem Airfryer. Man kann ihn wunderbar dampfend warm essen, vielleicht mit einer riesigen Kugel cremigen Vanilleeis, das auf den heißen Streuseln langsam zu schmelzen beginnt und sich als seidig-süße Sauce mit dem sauren Rhabarbersud verbindet. Oder man lässt ihn geduldig abkühlen und löffelt ihn am nächsten Morgen kalt zum cremigen griechischen Joghurt, wie ich es so gerne im Sommer als erfrischenden Start in den Tag mache. Egal wie und wann, Rhabarber-Crumble ist und bleibt mein absolutes Frühlings-Highlight. Ich kann es kaum erwarten, die nächste Portion in den Airfryer zu schieben und meine kulinarische Reise durch die vielfältige Welt der Crumbles fortzusetzen. Die Saison ist schließlich viel zu kurz, und man muss jeden einzelnen Rhabarber-Moment in vollen Zügen auskosten!

Diese Zutaten brauchst du für Rhabarber-Crumble:

Der Rhabarber bildet die saftige und erfrischend säuerliche Fruchtbasis des Desserts. Um diese markante Säure auszubalancieren und den Streuseln eine angenehme Süße sowie eine karamellisierte Bräunung zu verleihen, sorgt der Zucker für den nötigen geschmacklichen Kontrast. Das Mehl – egal ob klassischer Weizen oder feiner Dinkel – fungiert als strukturbildendes Element und stellt das trockene Grundgerüst für das Topping dar. Damit daraus keine kompakte Teigmasse, sondern die charakteristisch mürben Streusel entstehen, ist die kalte Butter absolut essenziell: Ihr fester Zustand verhindert, dass sich die Zutaten zu stark verbinden, und das Fett sorgt beim Backen für die gewünschte Knusprigkeit. Für die aromatische Abrundung bringt der Vanillezucker eine weiche, warme Note ins Spiel, die wunderbar mit der Säure der Frucht harmoniert. Wer das Geschmacksprofil noch weiter vertiefen möchte, kann optional Zimt verwenden, der dem Crumble eine zusätzliche, leicht erdige und wärmende Würze verleiht.

Rhabarber-Crumble einfach gemacht:

Für die Zubereitung des Rhabarber Crumbles wird zunächst der Rhabarber gewaschen, geputzt und in mundgerechte Stücke geschnitten. Diese vorbereiteten Fruchtstücke werden anschließend gleichmäßig auf dem Boden einer hitzebeständigen Auflaufform verteilt. In einer separaten Schüssel widmet man sich dann dem Teig für das knusprige Topping. Dafür wird das Mehl – hierbei eignet sich sowohl Weizen- als auch Dinkelmehl hervorragend – mit dem Zucker und dem Vanillezucker vermengt. Wer dem Dessert eine leicht warme, würzige Note verleihen möchte, mischt in diesem Schritt optional noch etwas Zimt unter die trockenen Zutaten.

Anschließend wird die kalte Butter in kleinen Stücken oder Flöckchen zu der Mehl-Zucker-Mischung gegeben. Nun ist Handarbeit gefragt: Mit den Fingerspitzen werden alle Zutaten zügig und locker miteinander verrieben, bis sich die charakteristischen, leicht unregelmäßigen Streusel bilden. Dabei sollte man zügig arbeiten, damit die Butter durch die Handwärme nicht zu weich wird, denn nur kalte Butter sorgt später für den perfekten Crunch. Sobald die Masse eine krümelige Konsistenz erreicht hat, werden die Streusel großzügig über dem Rhabarber in der Auflaufform verteilt. Zum Schluss wird der Crumble im Ofen gebacken, bis der Rhabarber weich ist und leicht blubbert, während die Streuselschicht eine goldbraune und knusprige Oberfläche angenommen hat.

fruchtiges Rhabarber-Crumble!

Preppie and me
Zubereitungszeit 45 Minuten
Gesamtzeit 15 Minuten
Portionen 2 Personen

Zutaten
  

  • 350 g Rhabarber
  • 150 g Mehl Weizen Type 405 oder Dinkel Type 630
  • 50 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 100 g kalte Butter
  • optional: Zimt

Anleitungen
 

  • den Rhabarber waschen, abtrocknen und in dünne Stücke schneiden
  • dicke Stangen lieber nochmal längs durchschneiden
  • der Rhabarber muss nicht geschält werden, mit der Schale zieht man beim gekauften Rhabarber nämlich leider auch die schöne rote Farbe ab
  • den Rhabarber in eine Ofenform geben
  • den Ofen vorheizen
  • die Streusel in einer Schüssel zusammen mischen
  • dafür die kalte bis zimmerwarme Butter in kleinen Stücken zum Mehl, Zucker und der Vanille geben, eventuell noch Zimt hinzufügen
  • alles mit den Händen zusammenmischen, bis bröselige Streusel entstehen
  • mit kalter Butter kann es etwas dauern, bis Streusel entstehen
  • also auch wenn es so wirkt als wäre der Teig zu trocken erstmal geduldig vermischen und etwas kneten
  • die Streusel über dem Rhabarber verteilen und backen
  • Backen:
  • auf mittlerer Schiene etwa 25-30 min backen bei:
  • Ober/Unterhitze : 200°C
  • Umluft: 180°C
  • das Crumble ist fertig, wenn es immernoch schön hell, maximal leicht gebräunt ist

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Nun zur Zubereitung in der Tefal Easy Fry Oven & Grill:

Zubereitung des knusprigen Rhabarber-Crumbles mithilfe der Tefal Easy Fry Oven & Grill:

fruchtiges Rhabarber-Crumble!

Preppie and me
Zubereitungszeit 45 Minuten
Gesamtzeit 15 Minuten
Portionen 2 Personen

Zutaten
  

  • 350 g Rhabarber
  • 150 g Mehl Weizen Type 405 oder Dinkel Type 630
  • 50 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 100 g kalte Butter
  • optional: Zimt

Anleitungen
 

  • den Rhabarber waschen, abtrocknen und in dünne Stücke schneiden
  • dicke Stangen lieber nochmal längs druchschneiden
  • der Rhabarber muss nicht geschält werden, mit der Schale zieht man beim gekauften Rhabarber nämlich leider auch die schöne rote Farbe ab
  • den Rhabarber in eine Ofenform geben
  • die Streusel in einer Schüssel zusammen mischen
  • dafür die kalte bis zimmerwarme Butter in kleinen Stücken zum Mehl, Zucker und der Vanille geben, den Rhabarber waschen, abtrocknen und in dünne Stücke schneiden
  • dicke Stangen lieber nochmal längs durchschneiden
  • der Rhabarber muss nicht geschält werden, mit der Schale zieht man beim gekauften Rhabarber nämlich leider auch die schöne rote Farbe ab
  • den Rhabarber in eine Ofenform geben
  • den Ofen vorheizen
  • die Streusel in einer Schüssel zusammen mischen
  • dafür die kalte bis zimmerwarme Butter in kleinen Stücken zum Mehl, Zucker und der Vanille geben, eventuell noch Zimt hinzufügen
  • alles mit den Händen zusammenmischen, bis bröselige Streusel entstehen
  • mit kalter Butter kann es etwas dauern, bis Streusel entstehen
  • also auch wenn es so wirkt als wäre der Teig zu trocken erstmal geduldig vermischen und etwas kneten
  • die Streusel über dem Rhabarber verteilen und backen

Backen in der Tefal Easy Fry Oven & Grill:

  • auf mittlerer Schiene etwa 20-25 min backen bei:
  • manuell: 160 Grad
  • das Crumble ist fertig, wenn es immernoch schön hell, maximal leicht gebräunt ist

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Nährstoffprofil und Kalorien im Rhabarber-Crumble

Ein Blick auf die Nährwerte zeigt, dass das Dessert aus Rhabarber, Mehl, Zucker und Butter besteht. Da die Rezeptur für genau zwei Personen ausgelegt ist, teilt sich die zubereitete Teigmasse auf. Folglich enthält eine einzige Portion schätzungsweise um die 750 bis 800 Kilokalorien. Und diese Kalorienbilanz setzt sich vor allem aus der Butter und den Kohlenhydraten des Mehls zusammen. Rhabarber selbst ist extrem kalorienarm, liefert auf 100 Gramm nur 21 Kilokalorien und bildet einen gesunden Kontrast.

Vitamine und Mineralstoffe im fruchtigen Rhabarber-Crumble

Die Gemüseeinlage im Gericht bietet glücklicherweise nicht nur Säure, sondern auch wichtige Mikronährstoffe. Obwohl der Backvorgang bei 180 Grad viele Vitamine reduziert, bleibt ein solider Teil intakt. Das im Gemüse enthaltene Kalium unterstützt die Muskelfunktion und reguliert den Blutdruck nachhaltig. Mehl und Butter steuern hingegen kaum Vitamine bei, abgesehen von etwas fettlöslichem Vitamin A. Zudem finden sich im Rhabarber sekundäre Pflanzenstoffe, die im menschlichen Körper zellschützend wirken.

Kohlenhydrate und Fette im klassischen Rhabarber-Crumble

Die Makronährstoffe des Desserts konzentrieren sich im Wesentlichen auf Kohlenhydrate und tierische Fette. Weil insgesamt 150 Gramm Mehl sowie 50 Gramm Zucker verwendet werden, liegt der Kohlenhydratanteil sehr hoch. Diese Menge an Energiespendern lässt den Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr relativ zügig ansteigen. Die 100 Gramm kalte Butter liefern darüber hinaus stattliche 80 Gramm reines Fett für die Backform. Denn weder das verwendete Frühlingsgemüse noch die Streuselzutaten sind für einen nennenswerten Proteingehalt bekannt.

Gesundheitsaspekte rund um das Rhabarber-Crumble

Ein bewusster Umgang mit süßen Nachspeisen ist angesichts solcher Nährwerte durchaus immer empfehlenswert. Wer die Nährwerte optimieren möchte, kann beim Backen das Weizenmehl teilweise durch Haferflocken ersetzen. Dadurch erhöht sich der Anteil an Ballaststoffen, welche die Verdauung anregen und länger sättigen. Obgleich das Gericht viel Zucker und Fett enthält, besticht es am Ende durch seinen grandiosen Geschmack. Man darf bei diesen Zahlen nicht vergessen, dass Genuss ein fester Teil der ausgewogenen Ernährung ist.

Meike

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