Lust auf selbstgebackene Croissants? Mit diesem einfachen Rezept gelingt das fluffige Gebäck garantiert. Perfekt fürs Familienfrühstück!
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Kennst du diesen einen, absolut unwiderstehlichen Duft, der einen am Sonntagmorgen sanft aus dem Schlaf weckt? Dieser feine, warme und buttrige Geruch, der langsam durchs ganze Haus zieht und selbst die hartnäckigsten Langschläfer der Familie völlig freiwillig an den liebevoll gedeckten Frühstückstisch lockt? Genau, ich spreche von frisch gebackenen, ofenwarmen Croissants!
Zwar dachte ich lange Zeit wirklich, dass es ein absolutes Hexenwerk sei, Croissants selber backen zu wollen. Wenn man sich klassische französische Rezepte anschaut, liest man dort oft von einer wahnsinnig komplizierten Tourier-Technik, bei denen der Teig immer und immer wieder aufwendig gefaltet und gekühlt wird, und von ganz speziellem Bäcker-Mehl, das man nur mühsam für teures Geld im Internet bestellen kann. Ganz ehrlich? Wer hat schon die Zeit und vor allem die Nerven dafür? Ich jedenfalls absolut nicht! Deshalb habe ich mich für dich in die Küche gestellt, die Ärmel hochgekrempelt und so lange getüftelt, probiert und optimiert, bis ich das in meinen Augen perfekte, einfache Croissant-Rezept kreiert habe.
Clever planen: Frische Croissants ohne Morgenstress
Mein Ziel war von Anfang an glasklar: Das Rezept muss absolut gelingsicher sein, es muss problemlos in den vollgepackten Alltag passen und es muss uns am Ende trotzdem genau dieses wunderbar blättrige, fluffige Ergebnis liefern, das wir an diesem Gebäck alle so sehr lieben. Und das Allerwichtigste, ganz nach unserer Philosophie hier auf dem Blog: Du brauchst dafür definitiv keine extravaganten Zutaten! Schließlich musst du für dieses Rezept keinen teuren Feinkostladen stürmen, denn wir verwenden ganz klassische Zutaten, die du ohnehin meistens schon im Vorratsschrank hast oder völlig unkompliziert beim Wocheneinkauf beim Discounter um die Ecke bekommst.

Ein Rezept für alle: Preiswert, planbar und vielseitig
Du kannst die Croissants nämlich hervorragend vorbereiten, um morgens Zeit zu sparen. Dazu mache ich den Teig oft schon abends in Ruhe fertig, forme die Hörnchen und lege sie dann einfach gut abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank. Am nächsten Morgen wandern die vorbereiteten Teiglinge dann direkt vom Kühlschrank in den Ofen. Zudem ist es möglich, die Croissants zu backen und sie am nächsten Morgen nochmal zu erwärmen. Dort brauchen sie nur wenige Minuten und werden durch die schnell zirkulierende Heißluft von außen unglaublich knusprig, während sie im Inneren herrlich weich und fluffig bleiben. Dadurch sparst du nicht nur kostbare Zeit am ohnehis stressigen Morgen, sondern auch eine Menge Energie im Vergleich zum Aufheizen des großen Backofens. Das ist besonders praktisch, wenn man nur mal eben zwei oder drei Stück für das schnelle Familienfrühstück aufbacken möchte.
Croissants: süß oder herzhaft?
Ich verspreche dir: Wenn du dieses Rezept einmal selbst ausprobiert hast, wirst du dir den Weg zum Bäcker am Sonntagmorgen in Zukunft gerne öfter mal sparen. Denn es ist nicht nur absolut gelingsicher, sondern es schont auch massiv deinen Geldbeutel. Mit den günstigen Standard-Zutaten aus dem Supermarkt kostet dich ein ganzes Blech selbstgebackener Croissants nur einen winzigen Bruchteil von dem, was du beim Handwerksbäcker um die Ecke auf die Theke legen müsstest. Außerdem ist das Rezept wunderbar planbar und absolut Meal-Prep-geeignet, da du das Rezept wie gesagt am Vortag machen kannst, die Croissants aber bei spontanem Bedarf einzeln frisch aufbacken kannst.
Ebenso bist du geschmacklich mit dem Grundteig völlig flexibel aufgestellt: Wenn die Kids es zum Beispiel gerne süß mögen, rollst du vor dem Backen einfach ein Stückchen Schokolade oder etwas Nuss-Nougat-Creme mit ein. Und falls du oder dein Partner es zum Frühstück eher herzhafter bevorzugt, kannst du eine Scheibe Käse und Kochschinken mit einrollen und daraus leicht Käse-Schinken-Croissants zaubern.
Mach dich also bereit für strahlende Augen am Frühstückstisch, der so verführerisch duftet wie eine kleine Pâtisserie mitten in den Straßen von Paris. Zieh deine Schürze an, hol die Küchenmaschine aus dem Schrank und lass uns gemeinsam etwas unfassbar Leckeres für die ganze Familie zaubern. Hier kommt nun endlich das ultimative, einfache Rezept für deine absolut perfekten, selbstgebackenen Croissants!

Diese Zutaten brauchst du für Croissants:
Der Hefeteig
Die Basis für unser gelingsicheres Gebäck bildet ganz normales Weizenmehl der Type 405 oder 550 aus dem Supermarkt. Dieses enthält genau die richtige Menge an Klebereiweiß, das beim Kneten in der Küchenmaschine ein starkes und elastisches Gerüst aufbaut; so reißt der Teig später beim Ausrollen nicht. Weiterhin sorgt zimmerwarme Milch für die nötige Geschmeidigkeit und einen vollmundigen Geschmack. Diese Temperatur ist besonders wichtig, denn sie bietet der frischen Hefe die perfekten Bedingungen, um richtig aktiv zu werden. Somit ist die Hefe quasi der Motor unseres Teiges und produziert beim Gehen winzige Gasbläschen, die für das herrlich fluffige Innere verantwortlich sind.
Damit die Hefe auch ordentlich arbeiten kann, bekommt sie mit etwas Zucker die ideale Nahrung. Dabei sorgt der Zucker nicht nur für den leicht süßlichen Geschmack, sondern unterstützt auch eine schöne Karamellisierung beim Backen. Als geschmacklicher Gegenspieler darf eine gute Prise Salz auf keinen Fall fehlen, denn ohne Salz würde der Teig fad schmecken. Gleichzeitig stabilisiert das Salz das Teiggerüst und sorgt dafür, dass die Hefe gleichmäßig und nicht zu wild aufgeht. Ein kleiner Anteil geschmolzener und leicht abgekühlter Butter direkt im Grundteig umschließt die Mehlpartikel sanft, macht die Krume wunderbar zart und hält das fertige Gebäck obendrein noch etwas länger frisch.
Die Butterschicht
Die vielen blättrigen und knusprigen Schichten entstehen durch die Butterschicht. Hierfür verwenden wir am besten eine hochwertige, kalte Markenbutter, die später in mehreren Durchgängen in den Teig gefaltet wird. Wenn diese sorgfältig gearbeiteten Schichten im heißen Backofen landen, verdampft das in der kalten Butter enthaltene Wasser. Infolgedessen drückt der entstehende Wasserdampf die einzelnen Teigschichten regelrecht nach oben auseinander, wodurch genau die locker-blättrige Struktur entsteht, die wir alle an einem guten Croissant so sehr lieben. Zuletzt sorgt für den krönenden Abschluss und die perfekte Optik vor dem Backen noch eine simple Mischung aus Eigelb und einem Schuss Milch. Bestreicht man die geformten Teiglinge mit dieser Mischung, sorgt die Hitze im Ofen für eine unwiderstehlich goldbraune, glänzende und leicht knackige Kruste. So wird das nächste Familienfrühstück garantiert zum genussvollen Highlight!

Blättrige Croissants einfach gemacht:
Für die Zubereitung deiner selbstgebackenen Croissants wärmst du zunächst die zimmerwarme Milch ein ganz klein wenig auf und löst darin den Zucker sowie die zerbröselte frische Hefe auf. Gib anschließend das Mehl, das Salz und die geschmolzene, bereits leicht abgekühlte Butter direkt mit in die Schüssel. Nun kommt dein treuester Küchenhelfer zum Einsatz: Lass deine Küchenmaschine den Teig kräftig durchkneten, bis eine wunderbar glatte und geschmeidige Kugel entsteht. Forme diesen Hefeteig dann grob zu einem flachen Rechteck, wickle ihn in Frischhaltefolie und gönne ihm eine ordentliche Pause im Kühlschrank. Dadurch entspannt sich das Klebereiweiß im Mehl und der Teig lässt sich später problemlos und ohne zu reißen ausrollen.
Tourieren leicht gemacht
Währenddessen bereitest du die Butterschicht vor. Nimm dafür die kalte Butter, lege sie am besten zwischen zwei Lagen Backpapier und klopfe sie mit dem Nudelholz etwas geschmeidig, bevor du sie zu einer flachen, rechteckigen Platte ausrollst. Sobald der Teig gut durchgekühlt ist, geht es an das sogenannte Tourieren. Rolle den gekühlten Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche aus und platziere die Butterplatte mittig darauf. Danach klappst du die Teigränder so über die Butter, dass sie komplett und sicher wie in einem kleinen Paket eingeschlossen ist.
Rolle dieses Teigpaket nun ganz vorsichtig der Länge nach aus. Achte dabei darauf, nicht zu fest zu drücken, damit die Butterschicht intakt bleibt. Anschließend faltest du den ausgerollten Teig wie einen Geschäftsbrief in Dritteln übereinander. Nach dieser ersten „Tour“ wandert der Teig zum Entspannen wieder in den Kühlschrank. Diesen Vorgang des Ausrollens, Faltens und Kühlens wiederholst du noch ein paar Mal, denn durch genau diese Schritte entstehen später die fantastischen, blättrigen Schichten. Daraufhin darf dein fertiger Plunderteig gut verpackt über Nacht im Kühlschrank ruhen.
Formen, Backen und Genießen
Am nächsten Morgen rollst du den herrlich durchgezogenen Teig zu einem großen Rechteck aus. Ein toller Lifehack für den Familienalltag: Nimm einfach deinen Pizzaschneider, um den Teig fließend in lange, spitze Dreiecke zu schneiden! Sodann schneidest du jedes Dreieck an der breiten Basis mittig ganz leicht ein, ziehst es sanft in die Länge und rollst es von der breiten Seite aus locker hin zur Spitze auf. Setze die geformten Croissants mit etwas Abstand auf ein Backblech und lass sie bei Zimmertemperatur in Ruhe aufgehen, bis sie sich sichtbar vergrößert haben und richtig schön fluffig aussehen.
Schließlich verquirlst du für den perfekten Bäcker-Glanz das Eigelb mit einem Schuss Milch und streichst die aufgegangenen Teiglinge sanft damit ein. Backe sie danach im vorgeheizten Ofen, bis sich der unwiderstehliche Duft im ganzen Haus verteilt und sie eine herrlich goldbraune, knusprige Kruste gebildet haben. Guten Appetit!


Zutaten
Für den Hefeteig:
- 500 g Mehl Type 405 oder 550
- 250 ml Milch
- 50 g Zucker
- 25 g frische Hefe ca. ein halber Würfel
- 30 g Butter geschmolzen und leicht abgekühlt
- 12 g Salz
Für die Butterschicht:
- 215 g kalte Butter
Eistreiche (für den Glanz):
- 1 Eigelb
- 3 EL Milch
Anleitungen
Den Hefeteig ansetzen:
- Die Milch leicht erwärmen (nicht heiß!) und zusammen mit dem Zucker und der frischen Hefe in einer Schüssel verrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat
- Das Mehl, das Salz und die 30 g geschmolzene Butter hinzugeben
- lass den Teig für etwa 2 bis 3 Minuten auf niedriger bis mittlerer Stufe kneten, bis er schön geschmeidig ist
- Den Teig zu einem Rechteck (ca. 26 x 22 cm) formen, in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen
Die Butterplatte vorbereiten:
- lege die Butter zwischen zwei Lagen Backpapier und klopfe sie mit dem Nudelholz etwas weich
- rolle die Butter dann zu einem gleichmäßigen Rechteck von 12 x 20 cm aus
- Lege die Butterplatte bis zur Verwendung nochmal kurz in den Kühlschrank
Das Tourieren:
- Den gekühlten Hefeteig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche bereitlegen
- die Butterplatte mittig auf eine Hälfte des Teiges legen
- Die Ränder des Teiges etwas hochklappen und die andere Teighälfte wie ein Buch über die Butter klappen
- die Ränder gut festdrücken, damit die Butter komplett eingeschlossen ist
- Tour 1: den Teig nun über die lange Seite vorsichtig und gleichmäßig auf etwa 1 cm Dicke ausrollen
- achte darauf, nicht zu stark zu drücken, damit die Butter nicht reißt
- nun das obere Drittel des Teiges zur Mitte hin einklappen und das untere Drittel darüberlegen (wie ein Geschäftsbrief). Das ist eine „einfache Tour".
- den Teig in Folie wickeln und 30 Minuten kühlen
- Tour 2 & 3: Den Vorgang (Ausrollen und in Dritteln übereinanderklappen) noch zweimal wiederholen. Nach jedem Falten muss der Teig für 30 Minuten in den Kühlschrank. So entstehen am Ende die perfekten 27 Schichten.
- Nach der letzten Tour den Teig gut einpacken und über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.
Die Croissants formen:
- Am nächsten Morgen den Plunderteig halbieren. (Eine Hälfte reicht für 9 Croissants. Du kannst die andere Hälfte auch problemlos einfrieren!).
- eine Teighälfte vorsichtig zu einem Rechteck von 28 x 35 cm ausrollen
- markiere auf der unteren langen Seite alle 8 cm einen Punkt
- auf der oberen langen Seite startest du bei 4 cm und setzt dann alle 8 cm eine Markierung
- verbinde die Punkte mit einem Pizzaschneider oder einem scharfen Messer zickzackförmig, sodass lange, spitze Dreiecke entstehen
- schneide die Dreiecke an der breiten Basis mittig etwa 1 cm ein
- ziehe die Dreiecke an der Spitze ganz leicht in die Länge und rolle sie von der breiten Seite hin zur Spitze locker auf
- setze die Croissants mit der Spitze nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech und drücke sie ganz leicht platt
die Croissants backen:
- die Croissants bei Zimmertemperatur abgedeckt für 2 Stunden gehen lassen (sie sollten sich spürbar vergrößern und fluffig aussehen)
- den Backofen rechtzeitig auf 190 °C Umluft vorheizen
- das Eigelb mit 3 EL Milch verquirlen
- die Croissants damit sanft bestreichen, 5 Minuten warten und ein zweites Mal bestreichen
- stelle beim Backen eine hitzebeständige Schale mit etwas Wasser auf den Ofenboden
- für ca. 20 Minuten backen, bis sie herrlich goldbraun und knusprig sind
- Ein schönes Frühstück und guten Hunger!
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FAQ (Frequently Asked Questions):
Warum läuft beim Backen so viel Butter aus meinen Croissants?
Dann war der Teig vor dem Backen zu warm und die Butter schmilzt zu früh. Stelle das Blech mit den geformten Croissants vor dem Backen einfach noch mal für 15 Minuten in den Kühlschrank!
Hilfe, mein Teig reißt beim Ausrollen. Was mache ich falsch?
Dann ist das Klebereiweiß im Teig zu stark angespannt. Zwinge den Teig nicht, sondern gönne ihm abgedeckt noch einmal 15 Minuten Pause im Kühlschrank – danach lässt er sich wieder problemlos ausrollen.
Wie backe ich die Croissants im Airfryer auf?
Gib die rohen, fertig gegangenen Teiglinge einfach bei 180 °C für etwa 12 bis 15 Minuten in den Airfryer. Das spart das Vorheizen des Ofens und sorgt blitzschnell für eine wunderbar knusprige Kruste!
Kann ich die Croissants auf Vorrat einfrieren?
Ja, absolut! Friere die angebackenen Croissants ein und gib sie später direkt aus dem Tiefkühler in den Ofen. Backe sie dann einfach 2 bis 3 Minuten länger.

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